Antimilitaristische Aktionstage: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Veröffentlicht in Antifaschismus, Antimilitarismus, Antimonopolismus, Arbeiterinteressen, Außerparlamentarische Macht, Das Bergische Land, Demokratie, Internationale Solidarität am August 23, 2011 von SDAJ Solingen

In den nächsten Tagen beginnen die Antimilitaristischen Aktionstage des Bündnisses der SDAJ, DKP und der Linken Wuppertal, kommt zahlreich!


Am 1.September ist der 72. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf Polen. Seit den 50er Jahren wird er als Antikriegstag begangen und steht unter der Losung: „Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!“

Heute führt die BRD wieder Krieg wie z.B. 1999 in Jugoslawien oder seit 10 Jahren in Afghanistan.

Seit Jahren versuchen Nazis in Dortmund diesen Tag für sich zu vereinnahmen und sich selber als Friedenskraft zu verklären.

Gleichzeitig hetzen sie gegen Menschen die nicht in ihr Weltbild passen und schrecken vor Gewalttaten, bis hin zu Mord nicht zurück.Wir dürfen die alte Losung:„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen“, nicht in Vergessenheit geraten lassen. Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Völkerrechtswidrigen Einsätze der Bundeswehr ab.

Rüstung und Kriegsführung kosten jährlich Milliarden, während überall anders gespart werden muss.

Deshalb fordern wir

-Beendigung aller Auslandseinsätze

-Bundeswehr raus aus Schule, Arbeitsamt und Uni

-Geld für Bildung statt für Bomben

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Termine:
26.August 18 Uhr

Mobilisierungsveranstaltung “Dortmund stellt sich Quer” zur Nazidemo in Dortmund am 3. September

Wo: Marx Engels Zentrum Gathe 55

1. September 17 Uhr

Masch: “Der Afghanistankrieg und die Interessen des deutschen

Kapitals” mit dem Friedensforscher Martin Baraki

Wo: Marx Engels Zentrum Gathe 55

3. September

Dortmund stellt sich quer, Naziaufmarsch verhindern

dortmundquer.blogspot.de

Wo: Überall in Dortmund

11. September 19 Uhr

Gedichte und Texte gegen Krieg und Faschismus mit Uwe Neubauer

Wo: Cafe Multikulti Hochstr. 53c

Der Feind steht rechts!

Veröffentlicht in Antifaschismus, Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Internationale Solidarität, Jugend am Juli 26, 2011 von SDAJ Solingen

Das tragische Massaker vom 22.07. in Oslo zeigt erneut eins: Der Faschismus ist der größte Feind der arbeitenden und lernenden Jugend.

In Oslo erschoss der Faschist Anders Breivik (mindestens) 86 Jugendliche der sozialdemokratischen AUF (Arbeidernes Ungdomsfylking) in ihrem Ferienlager auf der Insel Utøya, nachdem er vorher vor dem Parteigebäude der regierenden Sozialdemokraten (Arbeiderpartiet) im Regierungsviertel in Oslo eine Bombe legte, die 7 Menschen tötete. Er erklärte seine Absichten ganz offen: Es ginge um einen “Rassenkrieg” und die Frage, ob sich Europa von Zuwanderern und Marxisten noch befreien könne. Er rief unlängst in einem 1.500-seitigen Pamphlet zum Terror gegen Muslime und Kommunisten auf.

Sein rassistischer Wahn brachte ihn zum mörderischen Handeln gegen die norwegische Sozialdemokratie, der er Überfremdungspolitik vorwarf.

Wir trauern um jeden Einzelnen der getöteten sozialdemokratischen Genossen.

Dieses Massaker führt uns abermals auf schreckliche Weise vor Augen: Der Todfeind steht rechts!

Gegen den Faschismus stellen wir unseren solidarischen Kampf der Arbeiterjugend für Bildung, Arbeit, Frieden & Völkerfreundschaft!

Wir rufen daher alle antifaschistischen Kräfte dazu auf:

Zusammenstehen! Uns darf kein Parteibuch oder dergleichen spalten, ein Angriff auf einen von uns ist ein Angriff auf uns alle.
Wer ehrlich für sein Recht eintreten will, der kann dies nur mit vereinten Kräften tun. Egal ob in Friedensinitiative, Gewerkschaft oder antifaschistischer Gruppe. Egal ob im Jugendverein, in der SchülerInnenvertretung, im sozialen Bündnis, oder auch in Kirchen: Für das Recht auf Frieden, Arbeit und Selbstbestimmung hilft nur das ehrliche und solidarische Eintreten.

Kämpfen wir zusammen für ein Verbot aller faschistischen Organisationen, von NPD über die Kameradschaften bis zu ProNRW!

Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

Bildungsstreikkonferenz in Köln ruft zu neuen Streiks im Herbst auf!

Veröffentlicht in Antimonopolismus, Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Außerparlamentarische Macht, Bildungsstreik, Das Bergische Land, Das Rheinland, Interessenvertretung, Jugend, Schülerinteressen, Straße am Juli 22, 2011 von SDAJ Solingen

Bundesweite Streiks für den 17. November geplant.

Am 16.-17.07.2011 trafen sich ca. 70 Schülerinnen und Schüler im Kölner Schillergymnasium, um über Perspektiven und weitere Aktionen der Bildungsstreikbewegung zu beraten. Darunter befanden sich unter anderem auch VertreterInnen der LSV-NRW, verschiedener Schulstreikbündnisse, des SDS, Revolution, der Jusos und der SDAJ. Nachdem eine Konferenz der Studierenden im Mai ergebnislos geblieben war, ruft nun die Kölner Konferenz zu neuen Bildungsstreiks auf:

„…noch immer leiden wir unter einer Bildungspolitik, die eigentlich eine Sparpolitik ist. Während Banken und Konzerne wieder Rekordgewinne verbuchen und die deutschen Kriegseinsätze Milliarden von Euro vernichten, kommt vom Aufschwung an unseren Schulen nichts an. Unsere Klassenzimmer verschimmeln, unsere Bücher zerfallen zu Staub und die Bahnfahrt zur Schule wird immer teurer. Noch immer werden wir nach der Grundschule aufgeteilt, noch immer bestimmt unsere Herkunft auf welcher Schule wir landen werden…“

heißt es unter anderem in der beschlossenen Abschlussresolution. Zusätzlich wurde von den Schülerinnen und Schülern eine Handlungsorientierung beschlossen, die als Diskussionsbeitrag in die Bildungsstreikbewegung gehen soll. Diese schlägt z. B. vor,

  • die Bewegung besser an den Schulen zu verankern, indem an möglichst vielen Schulen Strukturen geschaffen werden, die sich der Bildungsstreikbewegung verbunden fühlen, z.B. SVen oder Schulstreikkomitees
  • Stärker den Zusammenschluss mit Azubis, Eltern, ArbeiterInnen, Lehrkräften und Studierenden zu suchen und sich als einen gemeinsamen Widerstand verstehen

Beschlossen wurde auf der Konferenz auch ein bundesweiter Mobilisierungstag am 15.11, an dem in möglichst vielen Städten Vollversammlungen und andere mobilisierende Aktionen stattfinden sollen.

Noch immer fehlen mindestens 100.000 Lehrkräfte, Sanierungen von Schulen und neues Lernmaterial. Das gegliederte Schulsystem zementiert die soziale Ordnung und sortiert systematisch Kinder und Jugendliche aus der Arbeiterklasse und anderen einkommensschwachen Schichten aus. So wird uns der Zugang zu höherer Bildung verwehrt und in die Perspektivlosigkeit entlassen, weil gleichzeitig bundesweit hunderttausende Ausbildungsplätze fehlen. Gleichzeitig versuchen Jugendoffiziere der Bundeswehr diese Situation auszunutzen und uns als Kanonenfutter in Afghanistan zu werben. Das wollen wir uns nicht länger gefallen lassen, daher fordern wir:

„…alle SchülerInnen und Jugendorganisationen auf, den Widerstand gegen Missstände im Bildungssystem gemeinsam mit StudentInnen und den Gewerkschaften zu organisieren und vorzubereiten. Gründet dafür Bündnisse in euren Städten! Organisiert den Protest an eurer Schule durch die SchülerInnenvertretung und Streikkomitees!“

  • Weg mit dem gegliederten Schulsystem – Eine Schule für alle!
  • Mehr LehrerInnen – kleinere Klassen mit maximal 20 Schülern! Für die Neueinstellung von 100.000 LehrerInnen bundesweit!
  • Weg mit der Schulzeitverkürzung(G8)!
  • Stoppt die Kriegspropaganda – Bundeswehr raus aus den Schulen!
  • Bildung muss von Anfang bis Ende kostenlos sein! – Kein Kopiergeld! Kein Büchergeld! Kostenloses Mittagessen!
  • Mehr Geld für die Bildung statt für Banken und Konzerne!
  • Volles Aktions- und Streikrecht für SchülerInnen, Studierende, Azubis und LehrerInnen

Sonderausgabe der Perspektive! zur bundesweiten Schulstreikkonferenz in Köln

Veröffentlicht in Aktuelles, Bildungsstreik, Interessenvertretung, Jugend, Kontakt, Schülerinteressen am Juli 12, 2011 von SDAJ Solingen

Nicht erst durch die anstehenden Doppeljahrgänge wird wieder einmal klar was für Probleme das Turboabi (G8) mit sich bringt. Durch G8 und zentrale Abschlussprüfungen ist unser Lehrplan völlig überfüllt und inhaltlich festgelegt. Zeit und Raum für demokratische Mitbestimmung in der Schule gibt es immer weniger. Stattdessen häufen sich Verbote und Repressionen.
In immer mehr Bundesländern wird das dreigliedrige Schulsystem zu einem zweigliedrigen umgebaut. Das Modell der einen Schule für alle rückt damit allerdings ebenfalls weiter in die Ferne.
Aber nicht nur strukturelle, sondern auch inhaltliche Veränderungen erfordern unseren Protest und Widerstand. Die Bundeswehr drängt wieder stärker an unsere Schulen und schließt mit immer mehr Schulministerien sogenannte Kooperationsabkommen ab. Ganze Unterrichtseinheiten werden so immer häufiger komplett durch die Bundeswehr gestaltet.
Die Liste ließe sich problemlos fortsetzen, Gründe für einen bundesweiten Schulstreik gibt es genug.

Wir wollen diese Entwicklungen nicht einfach hinnehmen! Lasst uns gemeinsam über passende Antworten diskutieren, Protestaktionen planen und Vernetzungsmöglichkeiten ausloten.
Auch Studierende und Auszubildende sind natürlich herzlich eingeladen teilzunehmen.

Darum, beteiligt euch an der bundesweiten Schulstreikkonferenz am 16./17.07. am Schiller-Gymnasium in Köln! Los geht es am Samstag(16.07.) um 11 Uhr in der Aula des Schiller-Gymnasiums (Anfahrt siehe unten). Für Schlafplätze und günstige Verpflegung wird gesorgt.

Schickt doch bitte eine kurze e-mail an schulstreik2011@gmail.com wenn ihr an der Konferenz teilnehmen wollt, insbesondere wenn ihr Schlafplätze benötigt.
Wir werden als Einlader einen Tagesordnungsvorschlag erarbeiten. Dazu wäre es ebenfalls wichtig, dass ihr uns eure Wünsche zukommen lasst.

Es laden ein:

SchülerInnenvertretung des Schiller-Gymnasiums in Köln
LandesschülerInnenvertretung NRW
Bildungsblockaden einreißen! (Berlin)
Bonner Jugendbewegung
SchülerInnen-AG der SDAJ

Anfahrt:

Städtisches Schiller-Gymnasium
Nikolausstraße 55
50937 Köln

Das Schiller-Gymnasium liegt in Köln-Sülz, genauer in dem Carrée zwischen Universitätsstraße und Weyertal bzw. Zülpicher und Berrenrather Straße.

Einen Lageplan der Schule findet ihr unter http://www.schillergymnasi​um-koeln.de/kontakt/kontakt.htm

Diesen Artikel und weitere zu den Themen: “SDAJ im Jugendstadtrat”, “Frieden!” und “Schulprobleme und SV”, findet ihr auch in der Juli/August Sonderausgabe der Perspektive! , der Stadtzeitung der SDAJ Solingen.

Kommt zum größten Fest der Linken in Deutschland!

Veröffentlicht in Arbeiterjugend, Außerparlamentarische Macht, Über uns, Internationale Solidarität, Jugend, Klassenkampf, Kommunismus, Sozialismus am Juni 22, 2011 von SDAJ Solingen

Diskussion, Feiere, nette Menschen und das das ganze Wochenende über!

Pünktlich zum Sommerbeginn findet vom 24.-26. Juni 2011 in Dortmund im Revierpark Wischlingen das UZ-Pressefest – Volksfest der DKP statt. Es ist das 17. Fest, mit dem die Deutsche Kommunistische Partei für ihre Politik und für ihre sozialistische Wochenzeitung UZ wirbt. Die Feste sind inzwischen zum größten und schönsten Fest der Linken in Deutschland geworden.

  • Das interessanteste
    Volksfest der Linken.
  • Das spannendste
    Volksfest der Linken.
  • Das schönste
    Volksfest der Linken.

Dieses Jahr sollen über 60 Vertreter Kommunistischer Parteien aus der ganzen Welt sich auf diesem Fest zusammenfinden.

Und dazu neben Banda Bassotti auch noch ein reichliches Programm an Kultur!

Kommt alle zum UZ-Pressefest – dem Volksfest der DKP!

AKWs abschalten und das Jugendzentrum Essen erhalten!

Veröffentlicht in Antimonopolismus, Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Atomtod, Außerparlamentarische Macht, Demokratie, Genossinnen & Genossen, Jugend, Klassenkampf, Krise, Schülerinteressen, Straße am Mai 23, 2011 von SDAJ Solingen

Großdemonstration für die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland unter dem Motto: “Atomkraft Schluss!”

Beginn: 11:30 Uhr    Ort: siehe hier.

Anschließend Feierabend Demo im JZEssen! (Siehe unten.)

Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht – offiziell auf Basis eines Sicherheitschecks aller AKW. Doch in Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist, die acht derzeit abgeschalteten Reaktoren endgültig stillgelegt werden und die restlichen ihnen folgen.

Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war noch nie so groß. Am 28. Mai finden, erstmals am gleichen Tag, Großdemonstrationen in etwa 20 Städten bundesweit statt. Wir wollen mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.


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Demonstration gegen die Schließung des Jugendzentrums an der Papestr.

Beginn: 18 Uhr       Ort: Willy-Brandt-Platz (Essen Hbf)

Anschließend eine Abschiedsparty im JZE

Beginn: 20 Uhr      Eintritt: 0€    Mit Musik von: Bohemian Joyride

Liebe Freundinnen und Freunde des Jugendzentrums Papestraße,

das Bündnis „Rettet das JZE“ bereitet zurzeit eine Demonstration

für den 28.Mai 2011 vor. Im Anschluss daran wollen wir im JZE eine Party feiern.

Das JZE soll offiziell zum 01.Juni geschlossen werden. Nach unserem Kenntnisstand haben einige wenige Gruppen, so zum Beispiel das Jugendsinfonieorchester, eine Ausnahmegenehmigung für einen längeren Zeitraum, maximal bis zum Beginn der Sommerferien. Dies gibt den Gruppen zwar etwas mehr Zeit, einen ne uen Raum zu suchen, ändert aber nichts an der grundsätzlichen Situation.

Wir rufen daher alle auf, sich an der Demonstration zu beteiligen und laden herzlich zur Party im JZE ein. Demoaufruf:

Demonstration gegen die Schließung des Jugendzentrums Papestraße

Die Schließung des letzten zentralen städtischen Jugendzentrums in Essen wurde vom Stadtrat beschlossen. Ab dem 01.06.2011 wird der öffentliche Betrieb im JZE Papestraße voraussichtlich eingestellt. Doch wurde von der Stadt keine hinreichende Alternative geschaffen.

Der ebenfalls von der Stadt beschlossene Umzug in die Weststadthalle ist keine Lösung. Hier gibt es nicht den Raum für alle Gruppen, die bisher im JZE aktiv waren, und vor allem nicht für die offene Kinder- und Jugendarbeit.

Die Weststadthalle wurde von der Stadt bis zum Jahr 2020 angemietet, aber sie findet keinen Pächter dafür. Der Umzug des JZE in die Weststadthalle ist also eine politische Augenwischerei der Stadt.

Immer mehr Freizeitmöglichkeiten kosten Geld, das schließt viele Familien aus sozialen Gründen davon aus. Kinder und Jugendliche finden kaum noch verlässliche Ansprechpartner, die sich um ihre Sorgen und Belange kümmern. Die soziale und kulturelle Einrichtung Papestraße bietet ein warmes Mittagessen für kleines Geld, Kultur, die sich alle leisten können, Bildungsarbeit für alle Interessierten. Ein geeigneter Raum für alle Generationen und Nationalitäten. Die sozialen Auswirkungen der Schließung sind noch nicht absehbar.

Das wollen wir so nicht hinnehmen! Deshalb protestieren wir gegen die Schließung und für die Umsetzung aller notwendigen Baumaßnahmen, um das JZE zu erhalten.

Kommt zur Demonstration für das JZE!

Wann: 28.05. um 18:00 Uhr

Start: Willy-Brandt-Platz, Essen

Abschluss

im JZE, Papestraße

Die SDAJ zieht in den Jugendstadtrat ein!

Veröffentlicht in Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Über uns, Bürgerliche Demokratie, Das Bergische Land, Frau & Sozialismus, Interessenvertretung, Jugend am Mai 22, 2011 von SDAJ Solingen

Die Ergebnisse der Jugendstadtratswahlen stehen fest:

Nuria Cafaro ist hineingewählt worden.

Wir Sozialistinnen und Sozialisten der SDAJ wollen uns konsequent für die Interessen der arbeitenden und lernenden Jugend einsetzen und im Jugendstadtrat dafür wirken, dass wir ein nazifreies Solingen haben, dass wir ein Solingen mit Freizeitmöglichkeiten haben, dass die Gelder nicht für die Reichen, Profiteure* und politischen Einzeltänzer eingesetzt wird, sondern endlich für die Jugend ausgegeben wird!

Wir wollen also den Anspruch des Jugendstadtrats verwirklichen:

„Jugendliche sollen die Chance zur Mitgestaltung ihrer Umgebung und die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln erhalten und an Planungen und Entscheidungen der Stadt beteiligt werden.“ (Satzung des JSR)
An dieser Stelle beglückwünschen wir unsere Kandidatin Joelle Möltgen – welche leider nicht in den JSR gewählt wurde – für ihren dennoch erfolgreichen Wahlkampf und ihren Kampf für die Interessen der Jugend.

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* wie die MVV, die unsere Stadt ausbluten lässt!

Pfingstcamp 2011 – Wir kämpfen für unsere Rechte!

Veröffentlicht in Arbeiterjugend, Über uns, Das Rheinland, Jugend, Klassenkampf, Kontakt, Sozialismus am Mai 22, 2011 von SDAJ Solingen

Strike Back! Wir kämpfen für unsere Rechte – Solidarität ist unsere Waffe!

Vom 10. bis zum 13.06.2011 in Ahaus

Die SDAJ-Landesverbände Ruhr- und Rheinland-Westfalen veranstalten alle 2 Jahre ein regionales Pfingstcamp. Dieses Jahr findet es vom 10. bis zum 13.06. auf der Wiese gegenüber vom Brennstäbe-Zwischenlager in Ahaus statt.

Von Diskussionen und Workshops über Sport bis zu Konzerten und Kultur wird euch wieder ein reichhaltiges Programm geboten.

Konzerte und Musik

Freitag: Hartmut (Punk)

Derbst One (Rap)

The Malfunction (Grunge)

Die Albinos (Rock)

Samstag:

Plush Fish (Ska aus Russland)

form/prim (Rap)

The Coconut Butts (Ska)

Sonntag:

Achim Bigus (Arbeiterlieder)

Diskussionsrunden

Schluss mit dem Krieg – her mit dem Frieden!
Strike Back: Leiharbeit abschaffen!
Her mit unseren Rechten: wie weiter nach dem Bildungsstreik?
Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen: konkrete Antifaarbeit
Strike Back: Städte in Not?! Was tun gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf unsere Kosten?
100 Jahre Frauentag und warum die Frauen- auch eine Männerfrage ist
Für eine Umwelt nach unseren Interessen

Schlafplatz, politische Runden, Konzerte und Verpflegung (Frühstück und Mittag – auch für VeganerInnen) – Alles inklusive für 25Euro!

Ort

Wiese gegenüber vom Atomzwischenlager, Ammeln 59, 48683 Ahaus
7min mit dem Bus 774 von Ahaus Bahnhof aus bis Haltestelle Jägerhaus. Oder nutzt den Shuttleservice ab Ahaus Bf (bitte vorher melden).
Doors open ab Freitag 16Uhr

Unsere Camps sind selbstorganisiert. Im Preis enthalten ist ein Platz für euer Zelt, Frühstück und Mittagessen (vegan). Abends könnt ihr am Grill oder an der Gemüsepfanne noch mal etwas zu essen kaufen – und zwar günstigst.
Karte für 25 Euro, Solipreis 30 Euro
Wir bitten darum, keinen Fremdalkohol mit zu bringen, da wir das Camp ja auch durch den Verkauf finanzieren – und keine Angst, es wird genügend da sein!

Anfahrt

Dieses Jahr veranstalten die SDAJ Landesverbände Ruhr und Rheinland, sowie die Gruppe Trier, ein NRW-weites Camp in Ahaus. Den Platz mussten wir spontan ändern, also lasst euch nicht durch Falschinfos irritieren. So können wir unser Camp ganz ins Zeichen des Widerstandes gegen die Atompolitik stellen: Wir campen auf der Wiese gegenüber dem Zwischenlager Ahaus. Die Adresse gebt ihr am besten in euer Navi oder bei Google Maps/Bahn.de ein. Ihr werdet schneller am Ziel sein, als gedacht!

Ammeln 59
48683 Ahaus

Versucht, Fahrgemeinschaften zu bilden oder nehmt den Bus 774 (ab Ahaus Hbf bis Jägerhaus). Ansonsten holen wir euch nach Absprache auch am Bahnhof Ahaus ab. Kontaktiert hierfür den/die SDAJlerIn eures Vertrauens.

Also – wir sehen uns an Pfingsten!

Sozialistinnen in den Jugendstadtrat!

Veröffentlicht in Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Über uns, Frau & Sozialismus, Genossinnen & Genossen, Interessenvertretung, Jugend, Schülerinteressen am Mai 10, 2011 von SDAJ Solingen

„Jugendliche sollen die Chance zur Mitgestaltung ihrer Umgebung und die Möglichkeit zu eigenverantwortlichem Handeln erhalten und an Planungen und Entscheidungen der Stadt beteiligt werden.“ (Satzung des JSR)

Wir setzen uns konsequent für die Interessen der arbeitenden und lernenden Jugend ein, für ein nazifreies Solingen mit erweiterten Freizeitmöglichkeiten! Für den Ausbau des Südparks!

Darum vom 16. bis zum 25. Mai 2011: Nuria Cafaro und Joelle Möltgen in den Jugendstadtrat wählen!

Nuria Cafaro

Joelle Möltgen

Köln bleibt Nazifrei!

Veröffentlicht in Antifaschismus, Arbeiterinteressen, Arbeiterjugend, Außerparlamentarische Macht, Bürgerliche Demokratie, Das Rheinland, Demokratie, Internationale Solidarität, Jugend, Straße am Mai 10, 2011 von SDAJ Solingen

Die SDAJ Köln berichtet auf ihrer Website über den sogenannten „Marsch der Freiheit“ der rassistischen „Bürgerbewegung Pro Köln/NRW“:

Für den 07. Mai hatte die selbsternannte Bürgerbewegung Pro Köln/NRW zum nächsten rassistischen Großevent, einem „Marsch für die Freiheit“, aufgerufen. Angekündigt waren 2500 Teilnehmer, doch die Massen blieben aus. Zwischen 200 und 300 Nazis zogen mit enormer Verzögerung über die Deutzer Brücke zum Heumarkt. Weiter kamen die Nazis nicht, mehrere antifaschistische Blockaden sorgten dafür, dass der Rassistenmarsch nach wenigen Metern abgebrochen wurde. Obwohl die Presse im Vorhinein fast kein Wort über den Naziaufmarsch und die Gegenproteste verloren hatte, beteiligten sich Tausende am Widerstand gegen Pro Köln.

Wie nötig entschlossenes Vorgehen gegen die Leute um Pro Köln ist, zeigt nicht zuletzt, dass rassistische Hetze gegen Muslime und kriminelle Ausländer auch dank ihnen wieder salonfähig geworden ist. Mit Mitgliedern die meist eine Karriere bei NPD oder Republikanern aufweisen können, sitzen sie seit 2004 im Kölner Stadtrat, seit 2009 mit Fraktionsstärke. Über Plakate, Flyer und Schülerzeitungen greifen sie Unzufriedenheiten in der Bevölkerung auf und versuchen auch uns, die lernende und arbeitende Jugend, zu spalten.

Für uns ist klar, dass sich die ihre Propaganda gegen die Rechte und Interessen von uns Jugendlichen richtet und wir uns gemeinsam mit allen demokratischen Kräften gegen die Faschisten wehren müssen. Während zahlreiche Antifaschistinnen und Antifaschisten durch Sitzblockaden in Leverkusen Opladen und Störaktionen am Flughafen Köln-Bonn die Anreise der Faschisten bereits enorm hinauszögerten, wollten wir durch Blockaden in Nähe der Deutzer Brücke sicherstellen, dass Pro Köln nicht über den Rhein kommt.
Nicht nur SDAJler aus ganz NRW waren zur Unterstützung gekommen, begleitet wurden wir insbesondere auch von zwei SchülerInnenvertretungen aus Köln und Bergisch Gladbach, die eigene Transparente mitgebracht hatten.

Auf dem Weg zu unserem Blockadepunkt mussten wir dann aber erst einmal am eigenen Leib erfahren, wie unverhältnismäßig die Staatsgewalt Faschisten schützt. Mitten in der Einkaufsstrasse ging die Polizei massivst mit Knüppeln und Pfefferspray gegen friedliche Schülerinnen und Schüler vor. Auch die umstehenden PassantInnen waren so entsetzt von dem Eingreifen der Polizei, dass sie einen benommenen Genossen mit ins Krankenhaus begleiteten. Das gewaltsame Vorgehen der Polizei möchten wir hier noch einmal in aller Schärfe verurteilen. Es gab keinerlei Anlass, derart repressiv gegen Jugendliche, insbesondere Minderjährige vorzugehen.
Viel Unterstützung und Solidarität erhielten wir aber auch bei unserer anschließenden Demonstration durch die Kölner Innenstadt. In Cafés hingen Plakate gegen den Naziaufmarsch, der Boden war, dank einer Sprühkreideaktion der BSV am Tag zuvor, bunt bemalt und immer wieder stellten sich große Gruppen zu uns, beklatschten und bejubelten unsere Demo. Und auch, wenn das Pfefferspray gerade in der Sonne noch einigen zu schaffen machte, war die Stimmung überaus gut und kämpferisch. Die positive Resonanz von allen Seiten ließen wir natürlich nicht unbeantwortet. Laute Sprechchöre wie „Naziaufmärsche kosten Millionen, gebt’s den Leuten die hier wohnen!“ waren immer wieder zu hören.

Nach dem Abschluss unserer Demo gingen wir abermals unser Ziel an, den Naziaufmarsch zu blockieren. Die Nazis hatten sich mittlerweile rechts-rheinisch gesammelt und waren dabei, die Brücke zu überqueren. Mit weniger Problemen als beim ersten Versuch schafften wir es, diesmal gemeinsam mit der Gewerkschaftsjugend, wichtige Kreuzungen in der Nähe der Brücke zu blockieren.
Obwohl uns die Polizei ein Großaufgebot an Hunden gegenüberstellte, blieben weitere Auseinandersetzungen aus. Spätestens als die Information durchsickerte, dass Pro Köln nach einer kurzen Kundgebung auf der linken Rheinseite der Brücke gleich wieder abziehen muss, war die Stimmung ausgelassen. Der Wap-Ticker des Bündnisses gegen Pro Köln, der uns den Tag über gute Dienste geleistet hat, endet entsprechend mit der Nachricht „Demo der SDAJ am Heumarkt“.

Wir werten den Tag insgesamt überaus positiv aus. Zwar haben es die Faschisten von und um Pro Köln im Gegensatz zu ihren letzten beiden Versuchen geschafft wenige Meter zu marschieren, der Sprung von einer isolierten Randgruppe in das bürgerliche Lager ist ihnen aber noch immer nicht gelungen. Antifaschismus war klarer Grundkonsens aller Kölnerinnen und Kölner. Die vielfältigen Protestaktionen an diesem Wochenende waren effektiv und gingen Hand in Hand. Der Naziaufmarsch wurde zwar nicht zum Rheinfall, war aber allemal ein Reinfall. Einmal mehr haben wir gezeigt, wie nötig das Zusammenhalten aller demokratischen Kräfte gegen Faschisten ist, einmal mehr bleibt Köln Nazifrei!

Auch wenn die Faschisten gegenüber den Gegendemonstranten klein wirkten, so sind sie doch ein ernstzunehmendes Problem. Wir als SDAJ stehen für ein Recht auf ein Leben ohne Rassismus und Faschismus.

„Der Schwur von Buchenwald muss noch heute ein Leitfaden aller Politik sein: ‘Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.’” (SDAJ-Zukunftspapier)

Es gilt auch für zukünftige faschistische Aufmärsche oder faschistische Hetze in Schule & Betrieb:
Nie wieder Faschismus! Kein Fußbreit den Faschisten! Verbot aller faschistischen Organisationen!

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